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Handbuch
Arbeitsmaterial für das pädagogische Lehrmodell: K.A.T.Zentrum®
Betriebsanleitung
Das Arbeitsmaterial unterliegt seit 1970 kontinuierlichen Anpassungen. Der fortwährende Wandel ist den äußeren objektiven Bedingungen geschuldet, aber auch der subjektiven Wahrnehmung richtig oder falsch. Das wird in jedem druckreifen und veröffentlichtem Buch sichtbar:Zum Zeitpunkt des Druckes ist der „Weisheit letzter Schluss“(1) bereits Vergangenheit und veraltet!
Stetig auf dem Laufendem sein und auch eigene Fehler jederzeit korrigieren können, ist mit einer „losen Blattsammlung “möglich. Oder vereinfacht ausgedrückt, fortlaufende Aktualisierung der „losen Blattsammlung“!
(1) Goethe "Faust"
Impressum: © Copyright (Veröffentlichung) von Willfried Achilles – Alle Rechte vorbehalten.
1. Vorwort
1970 begann die gezielte Sammlung der Manuskripte, woraus später das pädagogische Lern-, Lehr-, und Ausbildungskonzept: K.A.T.Zentrum® entstand. Doch das war nicht der Start, die Stunde „Null“ und das Ziel waren unbekannt. Das Herangehen an ein unbekanntes Thema hat immer zur Folge, dass man mit jedem tiefer Eindringen in die Materie die Erfahrung macht:
Statt sich dem Kern eines Themas zu nähern, entwickeln sich immer komplexere Verwirrungen. Es gibt zwei Möglichkeiten. Die Erste: Um sein Kernthema ohne Ablenkung abarbeiten zu können wird Hilfe in der Gesellschaft gesucht. Es werden Fachleute, die mit den aufkommenden Problemen vertraut sind, mit „ins Boot geholt“. Die zweite Möglichkeit: Ist die, sich alles aus einem Kernthema heraus, dem Mittelpunkt, mit allen daraus ergebenen Konfrontationen zur Gesellschaft (z.B. Finanzamt, Regelwerke, Gesetze oder Schaden/Nutzen) selbstständig zu erarbeiten.
Das Entstehen, Entwickeln und Vergehen verstehen lernen!
Der Zufall wollte es, dass in den Jahren der Teilung Deutschlands bei bestimmten Dingen der erste Weg nicht möglich war. Viele asiatische Bewegungslehren entwickelten sich in einem Teil Deutschlands rasant. Im anderen Teil Deutschlands schwappte wenig und wenn, dann oftmals falsch zur anderen Seite. Nicht die Geheimnisse des Shotokan Karate brachten uns auf den Weg. Sondern die Tatsache, dass es kein Material gab. Keine Regeln, keine Organisationsform, keine Lehrmethoden. Die einen suchten Kontakte zur anderen Seite, die anderen übernahmen kritiklos jedes Schriftwerk. Der Autor schlug der Dojo-Gemeinschaft vor: „Erarbeiten wir uns alles von der Picke auf. Zum Beispiel die Wettkampf -Regeln. Irgendwann wird West und Ost aufeinandertreffen und dann wird unser stümperhaftes Vorgehen von Vorteil sein! Wir haben bis zu diesem Zeitpunkt alle Fehler gemacht, dass das Richtige leicht verständlich wird. Beim 1. Turnier in Österreich wurde ein Kampfrichter des Dojo Birkenstein bei einem Europa Cup im Karate bis zum Finale eingesetzt.
Autor Willfried Achilles

Artikel 2: "Wie lernt man im K.A.T.Zentrum(R)?"
Aus dem Leben: Eine Lehrerin gibt ihren Schülern die Hausaufgabe, zu einem bestimmten Thema eine Präsentation zu erarbeiten. Bei der Kontrolle stellt sich heraus, dass viele Schüler eine mit KI-Hilfe erstellte Arbeit abgaben. Logischerweise erhalten die Schüler meist die Note 1. Es entbrannte ein heftiger Streit unter den Pädagogen, wie man das zu bewerten hat.
Das ist für unser K.A.T.Zentrum(R) hochinteressant.
Die Schüler haben die Aufgabe formal erfüllt - mit Hilfe einer KI. Das Ergebnis ist inhaltlich hochwertig, aber die pädagogische Debatte entzündet sich an der Art der Leistungserbringung.
Das wirft Fragen auf:
Was bedeutet "eigene Leistung" im Zeitalter von KI?
Wie unterscheiden wir zwischen Reproduktion, Reflexion und echter Erfahrung?
Wie bewerten wir Werkzeuge, die den Denkprozess auslagern?
Das K.A.T.Zen(R) System basiert auf Erfahrungslernen, Körperintelligenz und Selbstwirksamkeit. Genau hier liegt der Kontrast: KI kann Inhalte liefern, aber keine Erfahrung erzeugen. Die Schüler haben vielleicht "gewusst" - aber nicht "begriffen".